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USB-C-Hub fürs Homeoffice: Anker 555 oder UGREEN Revodok 105?
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Redaktionelle Kaufberatung auf Basis von Herstellerangaben; kein eigener Praxistest. Recherche: 8. September 2026. Preis, Lieferbarkeit, Verkäufer und konkrete Ausführung bitte auf Amazon.de prüfen.
Monitor, Maus, Tastatur und ein externes Laufwerk: An einem schlanken Notebook sind die Anschlüsse schnell belegt. Ein USB-C-Hub kann das tägliche Anschließen vereinfachen. Welcher passt, entscheidet sich jedoch nicht allein an der Anzahl seiner Buchsen. Bildschirmfunktion, Datenanschlüsse und Ladeleistung müssen zu deinem Notebook und deinem Arbeitsplatz passen.
Der Anker 555 und der UGREEN Revodok 105 decken unterschiedliche Anforderungen ab. Der Anker bietet zusätzliche Anschlussarten; der UGREEN konzentriert sich auf HDMI, USB-A und eine Ladeverbindung. Diese Kaufberatung hilft dir, die Ausstattung an deinem tatsächlichen Bedarf zu messen.
Die wichtigsten Unterschiede
| Merkmal | Anker 555 A8383 | UGREEN Revodok 105 |
|---|---|---|
| Anschlüsse | 8-in-1 | 5-in-1 |
| HDMI | Bis 4K bei 60 Hz mit geeignetem Host | Bis 4K bei 30 Hz |
| Zusätzlicher Schwerpunkt | Ethernet, SD und microSD | Drei USB-A-Anschlüsse |
| Datenübertragung | USB-Datenports bis 10 Gbit/s | Ein USB-A-Port bis 5 Gbit/s; zwei USB 2.0 |
| Geeignetes Szenario | Mehrere Anschlussarten am festen Arbeitsplatz | Einfaches Setup mit einem HDMI-Bildschirm |
Anker 555: wenn Kartenleser und Netzwerk dazugehören
Der Anker 555 mit der Modellnummer A8383 ergänzt HDMI und USB-Datenanschlüsse um Ethernet sowie SD- und microSD-Leser. Seine HDMI-Ausgabe erreicht laut Hersteller bis zu 4K bei 60 Hz, sofern der angeschlossene Rechner die benötigten Voraussetzungen erfüllt. Für 4K/60 nennt Anker DisplayPort 1.4 auf der Hostseite; bei DisplayPort 1.2 bleibt es bei 4K/30.
Die Ladefunktion leitet unter passenden Bedingungen bis zu 85 Watt an das Notebook weiter. Anker verlangt dafür ein geeignetes 100-Watt-Netzteil und Kabel. Die auf Angeboten genannte Eingangsleistung ist also nicht mit der am Rechner ankommenden Leistung gleichzusetzen. Für ein Notebook mit höherem Leistungsbedarf solltest du die Versorgung gesondert prüfen.
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UGREEN Revodok 105: für ein überschaubares Setup
Der Revodok 105 besitzt HDMI, einen USB-A-3.0-Datenport, zwei USB-A-2.0-Ports und einen USB-C-Ladeeingang. UGREEN nennt bis zu 4K bei 30 Hz für HDMI und bis zu 5 Gbit/s am schnellen USB-A-Port. Ethernet und Speicherkartenleser gehören nicht zur Ausstattung.
Für Maus, Tastatur und einen einzelnen HDMI-Monitor kann diese Aufteilung ausreichen. Ein externes Laufwerk gehört an den schnellen Datenport. Wenn du gezielt einen 4K-Arbeitsplatz mit 60 Hz einrichten möchtest, passt die angegebene 4K-Grenze dieses Modells nicht zu deinem Ziel. Der Hersteller setzt auch hier einen USB-C-Anschluss mit Videoausgabe am Rechner voraus.
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Vor dem Kauf: vier Punkte am Notebook nachsehen
- Videoausgabe: Prüfe im Handbuch des genauen Notebookmodells, ob die verwendete USB-C-Buchse einen Bildschirm unterstützt.
- Auflösung und Bildrate: Notiere die gewünschte Einstellung deines Monitors. „4K“ allein beantwortet die Frage nach 30 oder 60 Hz nicht.
- Ladefunktion: Vergleiche den Leistungsbedarf mit der tatsächlich weitergeleiteten Leistung des Hubs und deinem Netzteil.
- Peripherie: Zähle deine gleichzeitig benötigten Anschlüsse. Ein Ladeeingang ist kein frei nutzbarer Datenanschluss.
Falls du einen besonders breiten Monitor verwendest, prüfe dessen konkrete Auflösung zusätzlich. Die Angabe 4K ersetzt keine vollständige Liste unterstützter Bildschirmmodi. Unser Artikel über Ultrawide-Monitore hilft bei der Auswahl des eigentlichen Displays.
So richtest du den Hub sinnvoll ein
Schließe zunächst nur Notebook und Monitor an. Prüfe die eingestellte Auflösung und Bildrate im Betriebssystem. Ergänze anschließend Netzteil, Eingabegeräte und Laufwerke nacheinander. So lässt sich bei Problemen leichter erkennen, welche Verbindung betroffen ist. Externe Datenträger solltest du vor dem Abziehen ordnungsgemäß auswerfen.
Lege den Hub so ab, dass das Anschlusskabel nicht unter Zug steht. Hängt er am erhöhten Laptop seitlich herunter, plane eine kleine Ablage oder Kabelführung ein. Dazu passen unsere Ratgeber über Laptopständer und Kabelmanagement am Schreibtisch. Die Anschlüsse sollen beim Wechsel zwischen mobilem Arbeiten und Schreibtisch erreichbar bleiben.
Häufige Fragen zu USB-C-Hubs
Ersetzt einer dieser Hubs jede Dockingstation?
Nein. Prüfe bei mehreren Monitoren, speziellen Auflösungen und hohem Ladebedarf ausdrücklich eine dafür ausgewiesene Lösung. Die beiden hier beschriebenen Modelle besitzen jeweils einen HDMI-Ausgang.
Warum bleibt der Monitor schwarz?
Mögliche Ursachen sind ein ungeeigneter Notebookanschluss, das Kabel oder die Displayeinstellung. Beginne bei der Video-Unterstützung des genauen Rechnermodells, statt allein von der Form des USB-C-Steckers auszugehen.
Welcher Hub passt zu mir?
Der Anker 555 ist die passendere Ausstattung, wenn du Netzwerk und Kartenleser brauchst. Der Revodok 105 genügt eher für ein einfaches Setup mit USB-A-Geräten und einem Bildschirm innerhalb seiner angegebenen Grenzen.
Quellen und Auswahlgrundlage
Die Produktmerkmale stammen aus den unten verlinkten Herstellerinformationen. Die Empfehlungen ordnen diese Merkmale für den beschriebenen Einsatzzweck ein; es handelt sich nicht um gemessene Vergleichsergebnisse.


